Hallo Leute!
In Cortina konnte ich leider noch nie ein tolles Ergebnis erzielen. Auch heuer fuhr ich - nach dem Ausscheiden im Super G - ohne Weltcup-Punkte nach Hause. Ich wählte eine zu direkte Linie und das war in dieser Situation leider zu riskant bzw. nicht fahrbar. Ich war ziemlich enttäuscht, denn es wären wichtige Weltcup-Punkte zu holen gewesen, da einige Athletinnen ausgeschieden sind. Nichtsdestotrotz werde ich mein Ziel im Super G nicht aus den Augen verlieren und schon wieder in Garmisch (5.2.) nach den nächsten Punkten jagen.
Doch vorher findet wieder ein Weltcup-Riesentorlauf statt - Kranjska Gora/SLO (21.1.) steht auf dem Programm. Normalerweise wäre Marburg/SLO an der Reihe gewesen, aber wegen Schneemangels wurde das Rennen nach Kranjska Gora verlegt. Diese Piste kenne ich nur aus dem TV bzw. von den Herren-Weltcup-Rennen, aber sie soll technisch anspruchsvoller als jene in Marburg sein. Das freut mich natürlich sehr und nach dem tollen Ergebnis in Lienz dürfen sich die österreichischen Fans sicher auf ein spannendes Rennen freuen.
Also bis dann.
Eure Steffi
Hallo Leute!
Die Speed-Woche in Bad Kleinkirchheim war für mich eine Reise wert. Ich bestritt das Abfahrtstraining, weil ich das Gelände kennenlernen wollte, da es mein erster Auftritt auf der selektiven Franz-Klammer-Piste war. Beim Abfahrtsrennen war ich nicht am Start, da ich mich auf den eigentlichen Grund meiner Bad Kleinkirchheim-Reise vorbereiten wollte – auf den Weltcup-Super G. Dieser Plan ging voll auf, denn ich erreichte beim Super G mein bisher bestes Weltcup-Ergebnis – Rang 11!
Die schnelle Kurssetzung kam mir eigentlich nicht entgegen und auch die schlechte Bodensicht hat mich ein wenig irritiert, aber ich nahm mein Herz in die Hand und mit viel Überwindung raste ich den Berg hinunter. Im Ziel erwartete mich dann eine kleine Abordnung von meinem Fanclub, die die Reise auf sich nahmen und mich lautstark unterstützten. VIELEN DANK dafür!
Jetzt geht die Reise weiter nach Cortina/ITA, wo mich dasselbe Programm erwarten wird. Ich werde das Abfahrtstraining bestreiten und mich dann wieder dem Weltcup-Super G (15.1.) widmen. Ich freue mich ganz besonders auf Cortina, denn dort war vor ein paar Jahren mein allererster Start in einem Weltcup-Super G.
Mein Fanclub wird mir auch dieses Mal hinterher reisen – das freut mich sehr und ich hoffe, dass ich ihnen einen tollen Tag bereiten kann.
Eure Steffi
Hallo Leute!
Was für ein Rennen in Lienz – Rang 6 und somit mein bisher bestes Weltcup-Ergebnis! Mit Startnummer 24 erwischte ich einen super 1. Lauf und konnte mich an die 2. Stelle – mit nur 1 Hundertstelsekunde hinter der Halbzeitführenden Viktoria Rebensburg - setzen. Somit stand ich vor einer neuen Situation, was den 2. Durchgang betraf, aber ich nahm die positiven Gefühle aus dem 1. Durchgang mit und dadurch hielt sich auch die Nervosität in Grenzen. Wegen eines Fehlers an einer ungünstigen Stelle im 2. Lauf verlor ich dann aber leider zu viel Zeit und somit auch einen Platz am Podest.
Nichtsdestotrotz bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis, da ich vor nicht allzu langer Zeit die Rennen verletzungsbedingt noch vor dem TV anschauen musste. Ich konnte auch endlich zeigen, dass ich sehr schnell Ski fahren kann und dass der 9. Rang beim Weltcup-Riesentorlauf in Aspen/USA kein Zufall war. Mit 2 konstanten Läufen ist noch sehr viel möglich und ich werde geduldig weiterarbeiten, um dorthin zu kommen, wo ich hin will – aufs Podest!
Meiner Team-Kollegin Anna Fenninger gratuliere ich recht herzlich zu ihrem 1. Weltcup-Sieg. Ich freue mich riesig für sie und auch für die vielen angereisten Fans, dass es endlich wieder einen österreichischen Sieg im Riesentorlauf gab.
Jetzt haben wir uns ein paar Tage Pause verdient, bevor es in Bad Kleinkirchheim mit dem nächsten Heimrennen weitergeht. Bis dorthin werde ich ein bisschen entspannen und mich dann auf den Weltcup-Super G (8.1.) auf heimischen Boden vorbereiten.
Ich möchte mich auch bei meinen mitgereisten Fans für die unglaubliche Stimmung in Lienz bedanken und wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2012.
Eure Steffi
Hallo Leute!
Leider wurde der Weltcup-Riesentorlauf in Courchevel/FRA wegen zu viel Schnee abgesagt. Die Weltcup-Speed-Gruppe hat sich in St. Virgil/ITA vorbereitet und wir hatten wirklich super Verhältnisse. Die Entscheidung haben wir dann zu Hause abgewartet und waren auch froh, dass wir die lange Reise noch nicht angetreten haben. Ich hätte mich sehr auf ein Rennen in Courchevel gefreut, aber die vielen Schneemassen machten einen fairen Riesentorlauf unmöglich.
Das weitere Programm sieht bei mir folgendermaßen aus - ich werde ein paar Tage auf der Reiteralm trainieren, bevor ich am Freitag, den 23.12. einen FIS-Riesentorlauf in Fendels bestreiten werde. Das Rennen möchte ich als gutes Training hernehmen und somit auch im Rennrythmus bleiben.
Der nächste Weltcup-Einsatz wird für mich in Lienz (28.12.) sein. Unser Heimrennen wird sicher wieder toll und ich freue mich schon auf die vielen Fans. Mein Fanclub wird auch wieder vertreten sein und mich lautstark anfeuern.
Bis dahin wünsch ich euch allen ein frohes Weihnachtsfest!
Eure Steffi
Hallo Leute!
Die verlängerte Amerika-Tournee ist vorbei und wir sind zu Hause angekommen. Hier erwarten uns ein paar Tage Pause, bevor es mit dem Training für den nächsten Weltcup-Riesentorlauf in Courchevel/FRA (17.12) weitergeht. Die freien Tage bieten uns auch Gelegenheit, die letzten Rennen nochmal Revue passieren zu lassen.
Für mich begann es mit dem Weltcup-Riesentorlauf in Aspen/USA bzw. mit dem 9.Rang sehr gut, doch beim Weltcup-Super G in Lake Louise/CAN drehte sich das Blatt und ich schied nach guter oberer Zwischenzeit leider im letzten Drittel der Strecke aus. Weiters konnte ich in Beaver Creek/USA zeigen, dass ich auch im Super G schnelle Schwünge fahren kann, aber leider war der Lauf zu inkonstant und zahlreiche Fehler ließen die Hoffnung auf einen Top 15-Platz schwinden – Rang 22 war schlussendlich meine Platzierung beim 1. Antreten auf der „Birds of Prey“!
Eigentlich keine so schlechte Platzierung, wenn man bedenkt, dass ich mit Startnummer 42 ins Rennen ging und ich erst meinen 2. Weltcup-Super G nach langer „Speed-Pause“ bestritt. Doch ich weiß, dass ich sehr viel mehr in dieser Disziplin drauf habe – das hab ich bei den diversen Trainings zuvor, sowie bei den Teilzeiten im Rennen, gezeigt. Ich muss weiterhin konsequent arbeiten und speziell bei Geländeübergängen versuchen mit der Geschwindigkeit umzugehen.
Die Strecke in Courchevel/FR kenne ich noch aus Europacup-Zeiten und habe sehr gute Erinnerungen daran – Rang 1 und 4 konnte ich damals erzielen. Der Hang ist sehr anspruchsvoll und lässt auf ein spannendes Rennen hoffen.
Also bis dann.
Eure Steffi
Hallo Leute!
Beim Weltcup-Super G in Lake Louise/CAN musste ich leider eine Schrecksekunde erleben. Im unteren Streckenteil war ich zu gerade unterwegs bzw. fuhr direkt in das nächste Tor hinein. Ich konnte einen Sturz gerade noch vermeiden, doch mein kleiner Finger an der rechten Hand bekam eine Kleinigkeit ab – und ist gebrochen. Nichtsdestotrotz werde ich das Rennen in Beaver Creek/USA am MI, den 7.12. bestreiten. Es ist für mich – wie auch für viele andere – eine neue Strecke, doch das Gelände müsste mir sehr entgegen kommen. In Lake Louise konnte ich mir auch trotz des Ausscheidens im Super G Selbstvertrauen holen, denn anhand der Teilzeiten konnte man sehen, dass die Form passt.
Ich freue mich schon sehr auf die „Chicks of Prey“ - wie die etwas entschärfte Piste genannt wird - und hoffe, dass meine Fans zu Hause fest die Daumen drücken.
Also bis dann.
Eure Steffi