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News


Hallo Leute!


In den letzten Wochen und Monaten habe ich mich intensiv mit meiner derzeitigen Situation auseinandergesetzt und einen Entschluss gefasst. Besonders die letzten zwei Saisonen haben mich körperlich, aber auch mental an meine Grenzen gebracht. Diese Grenzen ein weiteres Mal zu überschreiten, bin ich nicht mehr bereit und aus diesem Grund werde ich meine Karriere im alpinen Skirennsport beenden.

Ich durfte sehr schöne Momente erleben und tolle Erfahrungen sammeln, wunderbare Menschen kennenlernen und das Abenteuer Skirennsport ausleben. Trotz körperlicher Einschränkungen - aufgrund meiner Wirbelsäule - und zahlreichen Operationen im linken sowie im rechten Knie, schaffte ich es bis in die österreichische Nationalmannschaft, was mich unheimlich stolz macht. Meinen Kindheitstraum, mich mit den besten der Welt im alpinen Skirennsport messen zu dürfen, konnte ich mir erfüllen. Das Highlight meiner Karriere war zweifelsohne der Podestplatz (Rang 3) beim Weltcup-Auftakt in Sölden, doch auch der Sieg der RSL-Gesamtwertung im Europacup, sowie die Staatsmeistertitel im Riesentorlauf und Super G zaubern mir weiterhin ein Lächeln ins Gesicht.

Mir blieb es leider nicht verwehrt, diesen Weg ohne Verletzungen zu durchschreiten. Doch war die Situation auch noch so schwierig, lernte ich damit umzugehen und wurde dadurch nur stärker. Nach der vergangenen Saison kam ich aber zu einem Punkt, an dem mir mein Körper immer wieder zu verstehen gab, dass ich meine Grenzen überschritten habe. Auch die bedingungslose Hingabe bzw. Begeisterung für den Rennsport wurde allmählich immer geringer, weshalb ich mich auch dazu durchrang, einen Schlussstrich unter dem Kapitel Skirennsport zu ziehen.
Ich möchte mich ganz besonders bei meiner Familie für ihre Unterstützung bedanken und dafür, dass sie diesen "grenzenlosen Wahnsinn" mit mir durchmachten. :-) Ebenso bedanken möchte ich mich bei allen Trainern und Betreuern, die mich bei dieser Reise, von der Skiklub-Meisterschaft bis hinauf in den Weltcup begleitet haben. Allen Physiotherapeuten und Ärzten, die mit mir zusammengearbeitet haben - insbesondere Prof. Dr. Christian Fink - gebührt großer Dank, denn ohne deren Hilfe, wäre diese Reise weitaus früher beendet gewesen. Meinen Sponsoren möchte ich ebenfalls ein großes Dankeschön aussprechen und ihr Engagement im Sponsoring hervorheben. Auch meiner Skifirma Völkl gilt ein großes Dankeschön - allen voran meinem Servicemann.
Vielen Dank für euren unermüdlichen Einsatz, mich meinen Traum leben zu lassen.

Die vergangenen zehn Jahre prägten mein Leben ungemein. Die Erfahrungen - egal ob positiver oder negativer Art - machten mich zu dem, was ich heute bin. Ich lernte Leute kennen, die mich inspirierten und von denen ich viel im Umgang mit anderen, aber auch im Umgang mit mir selber lernen durfte. Einer der wohl wichtigsten Begleiter der letzten 4 Jahre war für mich Gerhard Außerlechner, ein sehr wertvoller und besonderer Mensch, der wie kein anderer Freude und Zufriedenheit ausstrahlt und der stets das Positive in der vermutlich aussichtslosesten Situation sieht. Gerhard war nicht nur mein Konditionstrainer, er war auch der wohl wichtigste Ansprechpartner für mich, wenn es um Probleme - körperlicher oder mentaler Art - ging. Mein Dank an ihn und seiner Frau geht ins Unermessliche.
Nicht zu vergessen sind jene, die stets an mich glaubten und die mit mir entweder am Pistenrand, im Ziel oder vor dem TV mitfieberten und mir nur das Beste wünschten - meine Fans bzw. mein Fanclub - dem keine Reise zu weit war und der mich immer lautstark unterstützte. Ich bin sehr stolz, auf einen solch tollen Fanclub zurückdenken zu können, als Athlet/in kann man sich nichts Besseres wünschen. VIELEN DANK!

Ehrgeiz, Respekt und Disziplin waren die Eigenschaften, die mich - sportlich gesehen - weit brachten. Nun beginnt ein neuer Abschnitt, in der mir diese Eigenschaften hoffentlich auch auf meiner weiteren Reise - im Berufsleben - weiterhelfen.

Alles Liebe
Eure Steffi


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Hallo Leute!


Mit den beiden Weltcup-Riesentorläufen in Aare/ SWE ist für mich die Saison leider schon beendet. Es ist das erste Mal seit langem, dass ich mich nicht für das Weltcup-Finale der besten 25 qualifizieren konnte. Die Riesentorlauf-Saison war einfach zum Vergessen und im Super G verpasste ich das Finale als 26. in der Weltcup-Gesamtwertung leider knapp.

Ich bekam viele Nachrichten von Leuten, die mir Tipps und Ratschläge gaben - vielen Dank dafür. Einige andere machten Themen wie z.B. mein Schuhwechsel oder mentale Schwäche verantwortlich für mein schlechtes Abschneiden im heurigen Winter. Fakt ist, dass es mir heuer aufgrund körperlicher Beschwerden nicht möglich war, mein Maximum abzurufen.

In meinem bisherigen Karriereverlauf wurde ich leider immer wieder von Verletzungen geplagt, die einige operative Eingriffe erforderten und/ oder sehr viel Therapie in Anspruch nahmen. In der Vorbereitung für diese Saison bin ich an einem Punkt angelangt, an dem mein Körper streikte. Mein Knie machte mir sehr zu schaffen und auch mein Rücken meldete sich mit Schmerzen zurück. Vielleicht ein Zeichen, dass die Belastung - eventuell auch mein Ehrgeiz - zu groß war.
Zwei Wochen vor dem Weltcup-Auftakt in Sölden bekam ich große Rückenschmerzen, die mich sehr stark einschränkten - es folgte ein Sturz beim Rennen, der die Situation nicht wirklich verbesserte. Nach den Überseerennen schien sich die Lage zu beruhigen, bis in Val d´Isère/FRA der nächste Sturz (RSL-Training) folgte. Zu den körperlichen Beschwerden kam nun auch noch große Verunsicherung hinzu. Ich haderte mit meinem Material, das sich aber bei späteren Tests nach wie vor als das Beste für mich bzw. meinen Stil herausstellte. Dann der nächste Rückschlag - die nichterreichte Qualifikation für die Olympischen Spiele.
In diesem Zeitraum hatte ich zwar Zeit, meine körperlichen Probleme in Angriff zu nehmen, doch die Motivation nach einem solch schwierigen Winter inklusive Rückschläge war gleich Null. Vor den letzten Weltcup-Rennen in Are/SWE ergab eine MRI-Untersuchung, dass ich in meinem momentanen körperlichen Zustand nicht wirklich konkurrenzfähig bin.

Mir ist bewusst, dass ich mich die gesamte Saison unter meinem Wert geschlagen habe, doch kann ich mir nicht vorwerfen, nicht alles versucht zu haben. Der Körper ist mein Kapital und dieser gibt die Marschrichtung vor.
Die Zeit zum Heilen bekommt er jetzt auf alle Fälle von mir.

Bis dann.
Eure Steffi

Hallo Leute!


Endlich geht es mit dem Weltcup-Programm weiter.
Die Olympischen Spiele waren für die österreichischen Sportler/innen recht erfolgreich und die erbrachten Leistungen der Athleten/innen auch sehr beachtenswert. Doch wenn man die Zuschauerrolle erhält, wünscht man sich die Abschlussfeier dieser Spiele doch eher schnell herbei. Gratulation an alle Medaillengewinner/innen - ihr habt euch und euren Sport sehr gut präsentiert.

Nun freut es mich aber, dass ich auch wieder ins Renngeschehen eingreifen kann. In den knapp 3 Wochen hab ich mich mit Training, FIS- und Europacup-Einsätzen "vergnügt", doch am Mittwoch führt die Reise nach Aare/ SWE - dort wird am DO (6.3.) und FR (7.3.) jeweils ein Weltcup-Riesentorlauf ausgetragen. An beiden Tagen wird ein Nacht-Rennen stattfinden, was es für uns Athletinnen noch spannender macht, denn es sind die einzigen Nacht-Riesentorläufe in dieser Saison.

Drückt mir die Daumen. :-)
Eure Steffi

 


Hallo Leute

Das Monsterprogramm (1 DH-Training, 2x SG, 2x DH) in Cortina brachte außer Erfahrung leider nichts Positives aus meiner Sicht mit sich. Jenen Super G, der am Donnerstag ausgetragen wurde, beendete ich auf dem 20. Rang. Natürlich war ich mit der Platzierung nicht wirklich zufrieden, aber es war eine engagierte Fahrt, die ich mit Startnummer 2 auf der tollen Piste genoss. Der "Schlag ins Gesicht" ließ nicht lange auf sich warten, denn aufgrund einer zu hohen Bindungsplatte (ein halber Millimeter) wurde ich disqualifiziert und somit gingen 11 Weltcup-Punkte verloren.

Wo Menschen arbeiten, da können auch Fehler passieren und die Tatsache, dass so etwas bei meinem Servicemann in seinen 11 Arbeitsjahren noch kein einziges Mal vorkam, lässt auch erahnen, wie leid es ihm tat. Schon bald war dieses Malheur vergessen und die Konzentration wurde auf den nächsten Weltcup-Super G gelegt. Diesen beendete ich jedoch aufgrund einer zu direkten Linienwahl schon im Mittelteil und somit waren wieder wertvolle Punkte verloren. Punkte, die mir nun für das Weltcup-Finale (besten 25. im WC) in der Lenzerheide fehlen, da mir als 26. in der heurigen Weltcup-Super G-Wertung drei Punkte fehlen.

Daran kann ich jetzt leider nichts mehr ändern - auch nicht an der Tatsache, dass die Olympischen Winterspiele in Sotschi ohne mich über die Bühne gehen. Es ist der Traum eines jeden Sportlers sein Heimatland bei Großereignissen zu vertreten und möglichst erfolgreich wieder zurückzukehren. Meine Leistungen waren in dieser Saison eindeutig zu wenig, um mich zu empfehlen und doch oder vielleicht gerade deswegen ist es für mich heuer leichter hinzunehmen als letztes Jahr.

Bevor unser Team nach Russland reist, steht aber noch ein Weltcup-Riesentorlauf (1. Feber 2014) auf dem Programm. Dieser wurde aufgrund des Schneemangels in Marburg nach Kranjska Gora/ SLO verlegt. Wir werden uns auf der Reiteralm auf dieses Rennen vorbereiten, um mit einem guten Gefühl am Samstag am Start zu stehen und Vollgas zu geben.

Also bis dan

Hallo Leute!


Enorme Neuschneemassen verhinderten die Austragung der Weltcup-Rennen (DH und SG) in Cortina/ ITA, doch in der darauffolgenden Woche ergibt sich die nächste Chance. Aufgrund fehlendem Schnee in Garmisch wurde Cortina als Ersatzort ausgewählt - das bedeutet, dass kommende Woche vier Rennen in Cortina geplant sind. Auch ich komme heuer erstmals in den "Genuss" beim Damen-Klassiker in der Abfahrt am Start zu sein.

Sofern der Wettergott mitspielt, findet der erste Super G am Donnerstag (23.1.) und der zweite am Sonntag (26.1.) statt, freitags und samstags ist jeweils eine Abfahrt auf dem Programm.

Bevor mich die Reise erneut nach Cortina führt, werde ich am Montag (20.1.) noch einen Europacup-Riesentorlauf in Kirchberg bestreiten. Nach einer knapp 3-wöchigen Rennpause, möchte ich wieder in den Rennrythmus finden und mich auf die kommenden Weltcup-Rennen vorbereiten.

Fünf Rennen in sieben Tagen - haltet mir die Daumen! :-)

Eure Steffi

Hallo Leute!


Der Heimweltcup in Lienz brachte bei mir leider nicht die erhoffte Wende im bisherigen Saisonsverlauf. Es ist wahrscheinlich auch nachvollziehbar, dass ich dem sich endenden Jahr 2013 keine Träne nachweine - ich freue mich schon auf den Jahreswechsel - auf ein neues Jahr, mit neuen Aufgaben.

Seit dem Weltcup-Auftakt im Oktober hatte ich ein sehr dichtes Programm. Die Hälfte der Weltcup-Riesentorläufe der heurigen Saison liegen bereits hinter uns. Für mich ist jetzt mal Pause angesagt, denn mein nächstes Rennen findet erst in Cortina (19.1.) statt. Das gibt mir auch die Gelegenheit ausgiebig und zielgerichtet zu trainieren. Es haben sich aufgrund kleiner Wehwehchen und darauffolgender Schonhaltung einige technische Fehler eingeschlichen, die ich nun wieder beheben muss.

Ich werde nicht locker lassen, abgerechnet wird zum Schluss und ich weiß, dass ich schnell skifahren kann.

Jetzt wünsche ich euch aber einen guten Rutsch ins neue Jahr - ein Jahr 2014 mit viel Gesundheit und Zufriedenheit.

Eure Steffi

Hallo Leute!


Der bisherige Saisonsverlauf schaut eher mager aus, vorallem in meiner Paradedisziplin Riesentorlauf blieben die Erfolge leider aus. Für mich ziemlich enttäuschend und teilweise auch unverständlich - denn ich trainiere sehr hart und gebe vom Start bis ins Ziel 100% - doch für diesen griffigen, teilweise aggressiven Schnee, den wir in den vergangenen Rennen hatten, ist meine Fahrweise einfach zu "hart" bzw. unpassend.

Die wenigen Tage, die wir nun zu Hause mit unseren Lieben verbringen können, werde ich nutzen, um Kraft und Energie zu tanken. Der Sturz beim Einfahren in Val d´Isère hinterließ ein paar blaue Flecken und einen brummenden Kopf, doch ich hatte sehr viel Glück, dass meine Gelenke verschont geblieben sind. Auch körperlich kommt mir diese Pause (3 Tage) zugute, damit ich wieder fit zum nächsten Weltcup-Riesentorlauf in Lienz (28.12.) anreisen kann. Mein Fanclub wird mich dorthin begleiten und für eine tolle Stimmung sorgen. Bei einem Heimrennen ist die Atmosphäre für uns Rennläuferinnen immer gewaltig und ich hoffe, dass mir das noch einen zusätzlichen Motivationsschub bringt und die Saison endlich erfolgreich beginnen lässt.
Ich wünsche Euch allen ein schönes Weihnachtsfest und eine ruhige und erholsame Zeit.

Eure Steffi

Hallo Leute!

Mit viel Wut im Bauch ging die Übersee-Reise zu Ende. Rang 25 im Weltcup-Super G von Lake Louise ärgerte mich ziemlich, denn nachdem ich mit Bestzeit im oberen Streckenabschnitt zwei schwere Fehler machte, war die Zeit dahin und lediglich 6 Weltcup-Punkte gingen auf mein "Super G-Konto". Ärgerlich deshalb, weil ein Spitzenplatz in Reichweite war und ich engagiert und riskant ans Werk ging. Leider wurde diesmal das Risiko nicht belohnt, doch ich bin mir sicher, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis ich mein volles Potential ausschöpfe und ganz vorne mitfahre.

Jetzt heißt es mal, mich von den Kälte- und Reisestrapazen zu erholen - leider ging auch beim Rückflug nicht alles planmäßig und deshalb musste ich auch in Frankfurt 8h auf meinen Weiterflug warten. Kostbare Zeit, denn lange lässt das nächste Training bzw. Rennen nicht auf sich warten. Ich brenne aber auf Wiedergutmachung und genau aus diesem Grund kann ich die kommenden Rennen in St. Moritz (SG 14.12. und RSL 15.12.) kaum erwarten.

Bis dann.
Eure Steffi

Hallo Leute!

Die ersten Überseerennen liegen hinter uns - mit der Platzierung im Weltcup-Super G von Beaver Creek (Rang 12) bin ich sehr zufrieden, wobei der eine oder andere Fehler sicher zu vermeiden gewesen wäre. Die neu umgebaute "Raptor-Piste" verlangte einiges von uns ab und so kämpfte auch ich mich ins Ziel. Die nächste Chance kommt bald - am Sonntag, den 8.12. findet der 2. Weltcup-Super G in Lake Louise statt.

Ganz anders sah es dabei im Riesentorlauf von Beaver Creek aus. Nicht nur mannschaftlich war es eine große Enttäuschung, sondern speziell für mich, weil ich mich nicht für den 2. Durchgang qualifizieren konnte. Den amerikanischen, aggressiven Schnee sollten wir nach all den Jahren zwar gewohnt sein und doch ist es immer wieder schwierig für uns, mit diesen Verhältnissen umzugehen. Ein direkter, flüssig gesteckter Lauf - wie es im 1. Durchgang der Fall war - lädt zum Attackieren ein und doch darf man auf diesem "feinen" Schnee die Kanten nicht zu hart einsetzen - da man sich sonst nämlich "eingräbt" bzw. bremst. Schwierig für mich, da ich eine sehr aggressive Fahrweise habe. Dieses Rennen hat mich aber auch einiges gelehrt. Rang 42 war natürlich alles andere als nach meinen Vorstellungen, doch ich weiß jetzt, weniger ist manchmal mehr.

Die Reise zum nächsten Weltcup-Austragungsort Lake Louise hätten wir uns auch einfacher vorgestellt. Das Passagierflugzeug war schon Richtung Calgary unterwegs, doch dann zwang der Schneesturm das Flugzeug nach ca. 45min wieder umzudrehen und erneut in Denver zu landen. Aufgrund des schlechten Wetters und der überbuchten Flieger kamen wir einen Tag verspätet in Calgary bzw. Lake Louise an, wo uns schon eisige Temperaturen (-25 bis -32Grad) erwarteten.

Nichtsdestotrotz hoffe ich am Sonntag auf viele Daumendrücker vor dem TV! :-)

Bis dann.
Eure Steffi

Hallo Leute!

Die Weltcup-Saison 2013/14 wurde am vergangenen Wochenende in Sölden eröffnet. Das Rennen verlief für mich nicht allzu erfolgreich - ein Sturz am Ende des Steilhangs beendete meine Jagd auf ein wiederholtes, gutes Ergebnis in Sölden. Der Aufprall war zwar alles andere als angenehm, aber ich blieb zum Glück unverletzt. Somit wurde ich unfreiwillig zur Zuschauerin im 2. Durchgang, aber die Enttäuschung hielt sich aber in Grenzen, als ich die Teilzeiten sah. Meine Fahrt war nicht fehlerfrei und trotzdem konnte ich bis zum Ausfall mit den Besten sehr gut mithalten - dies wiederum zeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Wenn man riskiert, passieren auch Fehler und in meinem Fall führte dies zum Sturz, aber nichtsdestotrotz blicke ich positiv auf die nächsten Rennen.

Die nächste Chance im Riesentorlauf bekomme ich in Beaver Creek/ USA (1.12.), doch vorher findet noch der erste Weltcup-Super G (30.11.) im nächsten WM-Austragungsort statt. Die Weltcup-Speed-Gruppe fliegt am 15.11. nach Amerika und bereitet sich in Vail auf die Übersee-Rennen vor.

Ein großes Dankeschön von meiner Seite ergeht an meinen Fanclub, der mich in Sölden mit über 100 Leuten wieder lautstark unterstützte. Es freut mich immer wieder zu sehen, wie viel Begeisterung dahinter steckt.

Vielen Dank dafür!

Eure Steffi

 

Hallo Leute!

Die Zeit ist wie im Flug vergangen und die Vorbereitung ist nun passé. Am Samstag, den 26.10. steht der erste Weltcup-Riesentorlauf der heurigen Saison in Sölden auf dem Programm. Das erste Treffen aller teilnehmenden Nationen findet am Donnerstag Nachmittag bei einem Pressetermin bei der Giggijochbahn in Sölden statt und ich freue mich schon die bekannten Gesichter nach der Sommerpause wiederzusehen.

Mittlerweile kann ich es kaum erwarten, dass die Saison beginnt. Ich habe mich speziell in den letzten Wochen sehr gut vorbereitet und bin für den Auftakt in Sölden gerüstet. Aufgrund der tollen Erfahrungen in den letzten Jahren freue ich mich auch heuer wieder auf diesen spektakulären Hang, der einem alles abverlangt.
Die Nervosität steigt allmählich und die Herausforderung ist groß - doch ich nehme sie gerne an.

Also bis dann.

Eure Steffi

Hallo Leute!

Knapp zwei Wochen vor dem Weltcup-Auftakt in Sölden (26.10.) gehts bei mir noch darum, die letzten Zehntel und Hundertstel herauszutesten bzw. an Ski und Schuh herumzutüfteln. Auf die Feinabstimmung kommt es jetzt an und dafür wird jetzt der ein oder andere Trainingstag unter anderem genützt.

Aufgrund unterschiedlicher Vorbereitungskurse treffen die Mädls der Weltcup-Speed-Gruppe nächste Woche erstmals auf die Weltcup-Technik-Gruppe und einem direkten Vergleich stets nichts mehr im Wege. Die Zeitläufe für die restlichen freien Startplätze beim Weltcup-Rennen in Sölden werden ebenfalls in Angriff genommen und danach steht das österreichische Starterfeld für das erste Rennen der neuen Saison fest.

Doch bis dahin finden auch noch ein paar offizielle Termine statt - zum einen die Einkleidung für die Saison 2013/14 und weiters ladet meine Skifirma Völkl in Straubing (GER) zum Tag der offenen Tür (12.10) ein.

Also bis dann.

Eure Steffi

Hallo Leute!

Das Südamerika-Camp ist schon wieder vorbei - wir hatten sehr gute Schneetage, die wir für uns gut nutzen konnten. Nach 2 Wochen Speed-Training in La Parva/ Chile folgten noch 2 Wochen Technik-Training in Ushuaia/ Argentinien. Ich war extrem überrascht über die tollen Trainingsbedingungen hier in Patagonien. Abwechslungsreiches Gelände und gute Trainingspisten ermöglichten uns die eigene Skitechnik wieder zu verbessern und einiges an Material zu testen.

Zurück in der Heimat - wird zuerst einmal regeneriert und mit der Zeitumstellung gekämpft, bevor es dann auf den heimischen Gletschern weitergeht. Eine Schneepause von ca. 10 Tagen ist geplant und nach der Einkleidung am 11.10. in Innsbruck wird dann mit neuem Outfit die weitere Vorbereitung für das Auftaktrennen in Sölden in Angriff genommen.

Ein weiterer Pflichttermin ist natürlich die Fanclub-Feier bzw. Jahreshauptversammlung am 5.10. im DOZ in Fließ. Ich freue mich jetzt schon viele Leute begrüßen zu dürfen und einen netten gemeinsamen Abend zu verbringen. Mit tollen Tombola-Preisen hoffe ich, die noch unschlüssigen Fans anzulocken und die vergangene Saison Revue passieren zu lassen.

Bis dann.

Eure Steffi


Hallo Leute!

Nach einer langen, konditionellen Vorbereitung sind wir nun in Chile angekommen und sind bereit für einen intensiven Schneeblock. Das Hauptaugenmerk hier in Chile bzw. La Parva liegt vor allem im Speed-Bereich. Wir sammeln einige Abfahrts- und Super-G Kilometer, wobei aber auch Riesentorlauf-Training absolviert wird. Schnee gibt's hier zwar nicht in Hülle und Fülle, doch die präparierten Pisten erweisen sich als toller Trainingsuntergrund.

Am 13.9. fliegen ein paar Läuferinnen (inkl. mir) von der Weltcup-Speed-Gruppe nach Argentinien bzw. Ushuaia. Dort werden wir einen speziellen Riesentorlauf-Block absolvieren. Bis zum Weltcup-Auftakt in Sölden am 26. Oktober sind es nur mehr knapp 5-6 Wochen, und es liegt noch jede Menge Arbeit vor uns.

Momentan wird noch viel am Set up getestet - die Skifirmen waren wieder sehr fleißig und haben uns einiges an neuem Material zukommen lassen, das nun darauf wartet, von uns probiert zu werden. 

Bei mir gab es heuer einen Materialwechsel - ich habe zur Skischuhfirma LANGE gewechselt. Nach einigen Tests erwies sich das Material als sehr gut und schnell und ergänzte sich perfekt mit meiner Skimarke Völkl. Ausschlaggebend war aber vor allem die sehr gute Passform - mit meinen schmalen Füßchen ist es nicht so leicht, den passenden Schuh zu finden. :-)

Ich schicke euch allen noch schönen Grüße aus Südamerika und werde euch weiterhin auf dem Laufenden halten.

Eure Steffi

Hallo Leute!

Mittlerweile ist es Ende Juli und der 5. Konditionskurs (Waidring) der WC-Speed-Gruppe liegt hinter uns, doch die konditionelle Vorbereitung ist noch lange nicht zu Ende. Ich fühle mich momentan schon sehr fit, aber habe noch Aufholbedarf, was die Kraft in meinen Beinen anbelangt. Deshalb kommt es mir auch zu Gute, dass die WC-Speed-Gruppe erst Ende August nach Chile bzw. Argentinien zum Überseetraining fliegt.

Ein paar Schneetage Mitte August sind am Stilfser Joch (ITA) geplant, doch das Hauptaugenmerk bleibt nach wie vor auf der konditionellen Ebene. Die Diagnose von meinem Knorpelschaden im Knie lässt mich das Schneetraining etwas vorsichtiger angehen, doch wird mich (nach ärztlicher Zusage) nicht davon abhalten, das Überseetraining zu absolvieren. Für mich ist es die erste Reise nach Südamerika und ich freue mich schon sehr darauf - einerseits auf das mir bis jetzt noch unbekannte Land und andererseits auf die neuen Herausforderungen auf Schnee.

Hallo Leute!

Ein weiterer Kondikurs liegt hinter uns - die Weltcup-Speed-Gruppe trainierte letzte Woche in Seefeld. Für mich eine Art "Heimspiel", wobei ich aber bei den Skiroller-Einheiten auf Neuland gestoßen bin. Neben Ausdauer waren vor allem Gleichgewicht, Koordination und Konzentration gefragt, um beim Skirollern bzw. Biathlon-Training eine gute Figur zu machen. Ein tolles Training, das vor allem Abwechslung zum alltäglichen Ausdauer-Programm mit sich bringt. Bei der abschließenden Biathlon-Staffel war auch Wettkampf-Charakter dabei - mit viel Ehrgeiz und jede Menge Spaß wurden der Slalom-Parcour und die "Schwierigkeiten" am Schießstand bewältigt.

Dem Turnen (Boden/ Reck/ Trampolin/...) wird heuer auf unseren Kondikursen viel Beachtung geschenkt - für die Körperbeherrschung ein wirklich toller Aspekt. Wir sind zwar noch keine Koryphäen, aber für die Ganzkörperspannung wirkt sich dieses Training auf jeden Fall positiv aus.

Also bis dann.

Eure Steffi

Hallo Leute!


Die heurige Sommervorbereitung lässt uns fast täglich an den kommenden Winter denken. Die niedrigen Temperaturen erinnern mich an die bevorstehende Skisaison und machen das Outdoor-Training zur "harten" Angelegenheit. Noch vor einer Woche, auf dem Kondikurs in Geinberg, hatten wir mit einer Hitzewelle und mit Temperaturen über 33 Grad zu kämpfen und jetzt "lacht" schon wieder der Schnee von den Bergen. 

Nichtsdestotrotz wird fleißig trainiert und kommende Woche stehen auch für mich endlich die Konditionstests auf dem Programm. Damit wird einerseits mein aktueller Konditionszustand ermittelt und andererseits wird mein operiertes Knie einem Belastungstest unterzogen.

Doch nicht nur schweißtreibende Aufgaben erwarten mich kommende Woche. Am Dienstag (2.7.) bin ich bei der Berliner Fashion Show eingeladen und darf bei der Runway-Show von der Tiroler Designerin Rebekka Ruétz zu Gast sein. Ich bin schon sehr aufgeregt und gespannt, was mich erwartet.

Also bis dann.

Eure Steffi

Hallo Leute!

Mittlerweile schaut die Vorbereitung schon recht "sportlich" aus - die Hosen werden langsam enger und das ist (rein muskulär gesehen) ein gutes Zeichen. :-)

Kommende Woche findet bereits der 3. Kondikurs für die Weltcup-Speed-Gruppe in dieser Saison statt. Für mich wird es der erste in der heurigen Vorbereitung sein, wobei das nicht heißt, dass ich bis jetzt auf der faulen Haut lag. Nach der Operation Ende April absolvierte ich mein eigenes Programm, welches aus Therapie und Aufbautraining bestand und welches ich in letzter Zeit auch steigern konnte.

Der 3. Kondikurs findet in Geinberg statt . In die Thermenregion komme ich immer wieder gerne, da es neben den sehr guten Trainingsmöglichkeiten (Radrouten, Kraftkammer, Sportplatz, Sporthalle,...) ein perfektes Umfeld zum Regenerieren zwischen den Einheiten oder nach getaner "Arbeit" bietet.

Also bis dann.

Eure Steffi

Hallo Leute!

Nach meiner Metallentfernung im linken Knie sind bereits ein paar Wochen vergangen. Die Operation verlief ganz gut und ich konnte auch schon nach der Nahtentfernung (7 Tage danach) mit lockerem Training beginnen.

Ich unterschätzte jedoch die Auswirkungen einer Operation - auch wenn der Eingriff verhältnismäßig klein war. Mein Ehrgeiz war wohl zu groß und so wurde ich bald von auftretenden Schmerzen gestoppt. Auch ich muss die Dauer von 4-6 Wochen für die Heilung meines Knies nach der Operation akzeptieren und kann jetzt nur allmählich das Training bzw. den Umfang steigern. Das bedeutet, dass ich bis zur vollständigen Heilung intensives Rumpf- bzw. Stabilitätstraining absolviere, damit mir nicht "langweilig" wird. :-)

Am vergangenen Pfingstwochenende durfte ich am Spielfeldrand die Mannschaft meines Fanclubs beim Pfingstturnier anfeuern. Nach einigen verletzungsbedingten Ausfällen reichte es trotzdem noch zum tollen 2. Platz und einem hervorragenden Torverhältnis (+17)

Ich gratuliere recht herzlich und  bedanke mich bei der Mannschaft für den super Einsatz - es war eine Freude euch zuzuschauen.

Nächste Woche (30.5.) werde ich gemeinsam mit einigen Kollegen/innen der Nationalmannschaft auf Bundeskanzler Werner Faymann in Wien treffen. Ich bin schon sehr gespannt, was der Tag so bringen wird.

Also bis dann.

Eure Steffi

 

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